29.11.2016

von akz-o B° RB

Auf die Schippe nehmen – aber richtig

Im Winter begibt sich so mancher unfreiwillig aufs Glatteis und auch Schnee kann zu gefährlichen Rutschpartien führen

Gute Schneehelfer sind wichtig

Da hilft es in der Regel nur, den Schnee zu beseitigen. Aber nicht immer ist der Erfolg garantiert: Oft bleibt es trotz härtestem körperlichem Einsatz unter der Schneedecke spiegelglatt. Am Ende ist man geschafft – im Gegensatz zur Arbeit.

Gute Schneehelfer sind wichtig

Einfacher geht es, wenn einige Tipps berücksichtigt werden. Und natürlich mit dem richtigen Gerät. Die Grundausstattung besteht aus einem Schneeschieber – zum Beispiel aus dem Gardena combisystem. 

Der Schneehelfer aus stabilem und dennoch leichtem Kunststoff zeigt sich auch von Tiefsttemperaturen bis -40 C° unbeeindruckt. Schnee auf unebenen Flächen wie Naturstein oder Fliesenböden beseitigt er leise und präzise mit einer Kante aus Kunststoff, für glatte Flächen wie Beton und Asphalt hingegen eignet sich die Variante mit Edelstahlkante. Bei großen Mengen kommt eine Schneewanne zum Einsatz, denn sie schafft mehr Schnee mit einem Zug aus dem Weg. Bei festem Eis und gepresstem Schnee greift man am besten zur Stoßscharre.

Auf die Haltung und die Technik kommt es an

Dabei gilt: Die Stiellänge muss zur Körpergröße passen. Ein krummer Rücken macht die Arbeit beschwerlich und bedankt sich im Nachhinein oft mit fiesen Rückenschmerzen.

Lockerer Pulverschnee ist leichter zu bewegen als fester Packschnee. Wenn der Schnee besonders fest und schwer ist, kann das Beiseiteschieben wesentlich effizienter und schonender sein als das mühevolle Anheben der vollen Schneeschaufel. Ist es doch einmal notwendig, sollte stets aus den Knien und niemals aus dem Kreuz heraus gehoben werden.

Streuen nicht vergessen

Ist das Gröbste entfernt, ist die Arbeit noch nicht ganz erledigt. Denn oft bleibt eine Eisschicht zurück, die sich nicht restlos beseitigen lässt, oder Neuschnee bedeckt die mühsam geräumte Fläche. Daher sollte gestreut werden – aber nicht mit Salz, das die meisten Kommunen inzwischen aus gutem Grund verboten haben. Split oder Sand leisten genauso gute Dienste, müssen aber spätestens im Frühjahr wieder zusammengekehrt werden. Am besten lässt sich das Streugut mit einem cleveren Helfer ausbringen: Der Kleinstreuer dosiert optimal und die Hände bleiben sauber.

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