Greding im Altmühltal

Sie ist die „Stadt der 21 Türme“: Greding, eingebettet im idyllischen Schwarzachtal. Der oberbayerische Ort blickt auf eine sehr bewegte Geschichte zurück – erwähnt wurde er bereits im Jahr 1091 in einer Urkunde Kaiser Heinrichs IV. Vier Jahre nach dem Ende des Hochstifts Eichstätts im Zuge der Säkularisation, im Jahre 1806, kam Greding in den Besitz des Königreichs Bayern.

Bevor wir aber weiter in die spannende Geschichte abtauchen, gehen wir zunächst auf die 21 Türme ein: 18 Wehr- und drei mächtige Tortürme sind in die fast vollständig erhaltene Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert integriert. Der Mauerring umfasst weitläufig das Stadtgebiet und zieht sich über die umgebenden Anhöhen. Übrigens werden noch heute fast alle der Türme von Privatpersonen bewohnt.

Das Wahrzeichen Gredings ist die Martinskirche, die hoch über der Altstadt thront. Die größte romanische Basilika im Bistum Eichstätt stammt aus dem 12. Jahrhundert und gilt als architektonisches Schmuckstück. Nur wenige Schritte von der Basilika entfernt offenbart sich eine weitere kulturhistorische Besonderheit: Das Karner im Gewölbe der ehemaligen Friedhofskapelle St. Michael. In dem Gebeinhaus, einem von nur drei in ganz Bayern, aus der Zeit der Pestplage liegen die sterblichen Überreste von rund 2500 Menschen aus der Zeit zwischen dem 14. bis 18. Jahrhundert. Sehenswert sind auch die barocken Bauwerke auf dem historischen Marktplatz - bestehend aus Rathaus, fürstbischöflichem Jägerhaus und fürstbischöflichem Schloss.

Ein Geheimtipp ist die Führung  „Unterm Krummstab ist gut leben“: Die lässt Gredings bewegte Vergangenheit unter der Herrschaft der Eichstätter Fürstbischöfe wieder lebendig werden. Dabei tauchen Sie ab ins Jahr 1760 und besuchen die eben erwähnten Sehenswürdigkeiten wie die Basilika und das Nürnberger Tor der spätmittelalterlichen Stadtmauer. Weltberühmt ist der Gredinger Trachtenmarkt, der jedes Jahr immer am ersten Wochenende im September auf dem Marktplatz eröffnet wird. Ebenfalls zu empfehlen: Die Sammlung des Museums „Natur und Mensch“, die unter anderem Jura-Fossilien sowie Exponate zur Heimatkunde und zur Höhlenforschung im Altmühltal beherbergt.

Nicht nur Gredings bewegte Vergangenheit lädt zum Entdecken und Verweilen ein – Greding ist ein staatlich anerkannter Erholungsort. Genießen Sie die idyllische Natur des Fränkischen Jura. Der Panorama- oder Quellenwanderweg, der Naturlehrpfad im Kaisinger Tal, der Burgwanderweg Hofberg und der Heimbacher Bildstockweg offenbaren Ihnen malerische Impressionen. Zudem bieten sich auch viele Sport- und Freizeitmöglichkeiten, zum Beispiel im modernen Hallenbad mit großer Saunalandschaft. Zu gemütlichen Abenden laden zahlreiche Restaurants und Lokale in der historischen Altstadt ein. Und die Gastronomie verwöhnt Sie mit typisch bayerischen Schmankerln.

News aus Greding

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