Denkmäler russisch-deutscher Freundschaft

Bereits seit 1980 gibt es zwischen den Denkendorfern und dem Moskauer Stadtteil Krasnaja Presnja eine enge Freundschaft: Damals reiste der Denkendorfer Arzt Christian Holtz zusammen mit Bürgermeister Alfons Weber, Pfarrer Distler und die Denkendorfer Blaskapelle nach Moskau um am Roten Platze mit Hilfe von Freibier und einem kleinen Konzert für „Tauwetter“ hinter dem Eisernen Vorhang zu sorgen. Ein Jahr später kam eine russische Delegation zum Gegenbesuch nach Denkendorf.


Die Beziehungen intensivierten sich, bis am 9. August 1986 schließlich eine Städtepartnerschaft eingegangen wurde. 1993 erreichte diese Freundschaft ihren vorläufigen Höhepunkt, als das ehemalige sowjetische Staatsoberhaupt Michail Gorbatschow nach Denkendorf kam. An diesen Besuch erinnern noch heute die in Eisen gegossenen Fußabdrücke des Nobelpreisträgers im Ortskern von Denkendorf.


Ein weiteres Denkmal, das an die deutsch-russische Freundschaft erinnert, ist die Figur „Russenmädchen und bayerischer Bub“, die zwei tanzende Kinder zeigt. Gestaltet wurde es von UNESCO-Preisträger Dimitri Rjabitchev. Eine weitere Skulptur dieses Künstlers zeigt Michail Gorbatschow und den verstorbenen bayerischen Ministerpräsidenten Franz-Josef Strauß, der zusammen mit Gorbatschow die Schirmherrschaft über die bayerisch-russische Verbindung hatte.

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